Schwefeldioxid flüssig SO2 Flüssigschwefel   

    Imkerei und Bio-Imker geeignet! Imkerbedarf Ehrendingen Widmer Markus   


 

Flüssigschwefel Widmer Markus

 

 

Praktisch!

  • Die kleine  Flasche mit 2 Kg Inhalt!

  • Bruttogewicht: 3,8 kg

Sicher!

  • Die Stahlflasche bietet aussergewöhnlichen Schutz gegen Schläge und ist lange beständig. 

Sauber!

  • Milane Oeno entspricht der HACCP Methode und erfüllt die Anforderungen für Verwendung im Lebensmittelbereich.

Bio-Imker geeignet! 

  • Einfache und sichere Handhabung für Imker beim Wabenschutz und Inspektoren beim Sanieren von Bienenvölkern. 

  • Wachsmottenbekämpfung

  • Sanierung Faulbrut

  • Sanierung Sauerbrut

Keine Brandgefahr!

  • wie bei der Schwefelschnitte 

Zeitersparnis! 

  • kein Platzschaffen für den Einsatz

  • Spezialventil mit gasdichtem Abgang. Gezielter Einsatz mit 5mm Schlauch!  

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Das Gas ist dort, wo es hin muss!! 

Einmalige Anschaffung 


       

mail

02.01.2012

 

 

Allgemeine Hinweise

Den Verunglückten aus dem akuten Gefahrenbereich herausbringen. Selbstschutz des Ersthelfers

beachten. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit, Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage.

Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und sicher entfernen. Vor Wärmeverlust

schützen (zudecken, nicht aufwärmen). Den Betroffenen ruhig halten, jede Anstrengung vermeiden.

Psychologische Betreuung leisten. Betroffenen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Nach Einatmen

Betroffenen an die frische Luft bringen. Betroffenen in Ruhelage bringen und warm halten.

Ehestmöglich Ventolaer tief einatmen lassen: 2 Hübe. Bei Atembeschwerden Sauerstoff geben.

Bei Schwefeldioxid- Einwirkung im Freien: Gefahrenzone möglichst quer zur Windrichtung

verlassen! Transport eines Verunfallten im Liegen, nur bei Atemnot in sitzender Haltung.

Sofort Arzt hinzuziehen.

Nach Hautkontakt

Verunglückten aus der Gefahrenzone entfernen. Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen und

sicher entfernen. Sofort abwaschen mit: Wasser. Liegen extrem hohe Konzentrationen vor

(z.B. durch Explosion des verflüssigten Schwefeldioxids in Kühlanlagen, Behältern) können

durch die stark abkühlende Wirkung der verdunstenden Flüssigkeit Erfrierungen der benetzten

Körperpartienpartien auftreten. Dann mit viel Wasser mindestens 10 Minuten spülen, eventuell

angefrorene Kleidung erst nach reichlicher Spülung (Auftauen) entfernen.

Sofort Arzt hinzuziehen.

Nach Augenkontakt

Bei Berührung mit den Augen sofort bei geöffnetem Lidspalt 10 bis 15 Minuten mit fließendem

Wasser spülen. Unverletztes Auge schützen. Keine neutralisierenden Substanzen

(Alkalien) anwenden, da dadurch noch viel schwerere Schäden entstehen können

Augenarzt aufsuchen.

Nach Verschlucken

Sofort Mund ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken. Kein Erbrechen herbeiführen. Erstes

Behandlungsziel: Rasche Verdünnung des SO2 auf den Schleimhäuten zur Begrenzung der gewebszerstörenden Wirkung

Sofort Arzt hinzuziehen

Selbstschutz des Ersthelfer

Ersthelfer: Auf Selbstschutz achten!

Hinweise für den Arzt (Symptome, Gefahren, Behandlung)

Symptomatik der akuten Vergiftung

Augen:

Brennen, Tränenreiz; bei Einwirkung als verflüssigtes oder hochkonzentriertes Gas. Trotz

anfangs oft nur geringer Schmerzen/Sehbeschwerden Entwicklung von Konjunktivitis, permanenten

Hornhautschäden, evtl. Symblepharon.

Hinweise für den Arzt (Symptome, Gefahren, Behandlung)

Symptomatik der akuten Vergiftung

Augen:

Brennen, Tränenreiz; bei Einwirkung als verflüssigtes oder hochkonzentriertes Gas. Trotz

anfangs oft nur geringer Schmerzen/Sehbeschwerden Entwicklung von Konjunktivitis, permanenten

Hornhautschäden, evtl. Symblepharon.

Ingestion:

Verätzungen kontaktierter Schleimhäute und Folgewirkungen (akute Herz-Kreislauf-Reaktionen);

durch freigesetztes Gas auch Atemwegschädigung (s.o.; vor allem Gefahr von Glottisödem,

Laryngospasmus, Lungenödem) Resorption: keine Resorptivwirkung bekannt.

Hinweise zur ersten ärztlichen Hilfe

Nach Einwirkung von konzentriertem oder verflüssigtem Gas am Auge ist nach Ersthilfe

(Spülung, evtl. Schmerzbekämpfung) - auch bei geringen Beschwerden - eine Weiterbehandlung

durch einen Augenarzt schnellstmöglich erforderlich. Betroffene Hautareale anhaltend

mit Wasser spülen. Kontakt mit Flüssiggas wird neben Behandlung der lokalen Verätzung oft

vordringlich Maßnahmen zur Vermeidung von Schädigungen im Atemtrakt erfordern (s.u.).

Nach Inhalation von konzentriertem Gas bzw. Anzeichen von Atemwegsreizungen ist Applikation

von Glucocorticoiden (inhalativ/i.v.) und Sauerstoff-Gabe indiziert. Erforderlichenfalls

alle weiteren Maßnahmen der Lungenödemprophylaxe. Bald auch Pneumonieprophylaxe. Bei

Bronchospasmen Bronchodilatatoren verabreichen. Ateminsuffizienz/ Glottisödem (Stridor!)

können Intubation, Beatmung, in schweren Fällen Frühtracheotomie erfordern. In jedem Fall

Herz-Kreislauf- und Lungenfunktionsparameter überwachen, bald auch Röntgen-Thorax-

Aufnahme. Bei Verschlucken (evtl. als ölige Lösung oder Flüssiggas) nach Mundspülung

Wasser in mäßigen Mengen verabreichen. Kein Erbrechen induzieren, keine A-Kohle verabreichen.

Möglichst frühe Glottisödemprophylaxe mit Glucocorticoiden; erforderlichenfalls

frühe (nasale) Intubation. Die Sicherung vitaler Funktionen steht im Vordergrund. Bei Hypotension

werden in der ersten Phase die Injektion von Vollelektrolytlösung und flache Lagerung

empfohlen. Unter stationären Bedingungen ist zu erwägen, über eine dünne, flexible Magensonde

(unter Sicht oder nach Inspektion gelegt) Mageninhalt abzusaugen. Entscheidung je

nach Vergiftungssituation/Befunden (Perforationsgefahr beachten!, Magenspülung wird aus

diesem Grund nicht empfohlen).